Mai 2020

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April 2020

Wach'auf und ändere was

Manchmal gerät man in ein neues Fahrwasser, ohne es richtig zu merken. Man lässt sich so mittreiben. Erst fühlt es sich gut an, ist doch ganz schön hier. Man erkundet vielleicht auch was Neues, lässt sich berieseln, sieht auch mal Dinge, wo man sonst nur täglich daran "vorbeigerast" ist.
Doch wenn man die ersten Strömungen & Kurven hinter sich hat und nun Dinge sich nur noch wiederholen, die einen jetzt nicht mehr interessieren noch faszinieren, wird es langweilig.
Aber, das ist gut so, denn nun kann man den Fokus wieder auf sich, auf das Wesentliche lenken, feiner & detaillierter reinspüren, genauer hinsehen.

Wohin geht die Fahrt überhaupt?
Ist dies auch Dein Ziel? Du hast dich mit dem Strom treiben lassen, anfangs, doch ist es immer noch Dein Strom?
Schau' Dich mal um, wenn Du andere siehst - wie verhalten sie sich? Was spürst Du dabei ?
Richtig. Inzwischen hat man den Eindruck, schon einander ansehen kann "ansteckend" sein.
Lächeln? Um Gottes Willen - denn die "Lage ist doch Ernst", oder?, da darf man doch nicht lachen.

Nein,es ist das Ergebnis von Suggestionen wie:
Abstand halten - Kontakt vermeiden....
Neue Suggestionen oder Programmierungen für das Gehirn brauchen 28 Tage, um neu auf "unsere Festplatte" gezogen zu werden.

Aber will ich die überhaupt?
Wie wäre es denn mit: ich nehme Abstand
Nämlich von dem, was man mir aufdiktieren will, nehme Abstand, um mal einen genauen Überblick mir zu verschaffen - mal das Ganze mit einem "klaren Blick" zu sehen. Mal "die Vogelperspektive" einnehmen, von "oben betrachten", dass kann man schon machen, wenn man Sorgen hat, dann sieht alles schon viel anders & besser aus, als man sich vorher eingebildet hat.
Und man kann dabei trotzdem - "Kontakt halten" - "in Kontakt bleiben".
Über Blicke, über Sprechen, über ein Lachen, über Briefen, über e-mails, über Telefonate, uvm.

Wer will schon in einem Fahrwasser "dahindümpeln", um womöglich immer mehr in einen Sumpf zu geraten, der stickig & faulig ist, aus dem man sogar zunächst schlecht wieder rauskommt?

Wer will schon sich mit dem Fahrwasser dahin treiben lassen und vielleicht mit der letzten Welle in eine Wüste gespült werden, wo alles trocken & öde ist, kein Leben, weit & breit nichts zu sehen?

Wenn Sie es nicht wollen, dann wird es Zeit aufzuwachen, aufzustehen & auszusteigen. Nehmen Sie ein anderes "Boot" - nämlich eines, was Ihnen gefällt. Auf dem man Abstand nimmt & Kontakt hält; wo fröhliche, lachende Menschen sind; wo trotzdem gute Gespräche stattfinden; die Natur herrlich erblüht; der Himmel so klar und blau ist, wie schon lange nicht mehr; die Luft so gut, wenn man sie einatmet; man das tut, was einen zufrieden & glücklich macht und zu guter Letzt:
man ein positives Ziel hat, was man gerade mit absoluter Leichtigkeit ansteuert!

In Freude, Harmonie & Freiheit leben - auch miteinander - gut versorgt zu sein - einer erfüllenden Tätigkeit nachzugehen und das Leben in vollen Zügen mit seiner ganzen Schönheit zu genießen.

Also machen Sie sich auf - ändern Sie etwas - SIE SCHAFFEN DAS.
Jetzt ist die beste Zeit, eine neue Strömung zu nutzen. Und wenn Sie mich auf dem Boot entdecken, lächeln Sie mal - ich lächle zurück, wenn Sie winken mögen - grüße ich zurück, und wenn Sie reden mögen - ich bin für ein Gespräch offen. Denn dann sind wir auf dem gleichen Weg.


Bis später dann & bleiben Sie mutig!
Ihre Claudia Kisters

(wenn Sie jemanden kennen, dem diese Kolumne gut täte - sagen Sie es gerne und unbedingt weiter ;-)  vielen Dank)

Lichtvolle & farbenfrohe Ostertage....

.....die wünsche ich Ihnen von Herzen.

Liegt nicht gerade in "diesen Tagen" so viel Symbolik und Botschaft für uns darin.
Wir zünden ein Osterfeuer oder eine Osterkerze an, um Licht ins Dunkle zu bringen, um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, um zu feiern, dass es ein "Leben nach dem Tod" gibt.

Ist es nicht wunderbar gerade in dieser Zeit Ostern zu feiern?
Es ist zwar nicht wie sonst, im Kreise von Familie oder Freunden, doch gerade das läßt uns fühlen, wie wertvoll und wichtig uns Gemeinschaft ist.
Man kann uns vielleicht gerade vieles "da draußen" nehmen, aber ganz sicher nicht dieses Bewußtsein und das tiefe Gefühl von Liebe.
Denn dieses ist in unserem Inneren, das können wir uns zu jeder Zeit holen, zu jeder Zeit empfinden und auch zu jeder Zeit an unsere Lieben gedanklich rübersenden. Trotzallem sind wir miteinander verbunden.
Und bringen wir mit dieser Liebe & dem Licht einer Osterkerze wieder "Licht ins Dunkle". Bleiben wir in der Hoffnung, dass es auch für uns und die Welt wieder eine "Auferstehung" & ein "Leben danach" gibt.

Sicher, es wird anders sein, aber auch besser, weil wir vieles mehr schätzen werden; unsere Wertigkeiten sich geändert haben; uns vieles bewußt geworden ist, was richtig oder falsch im Leben/ im Alltag gelaufen ist; auf was wir verzichten können & was unentbehrlich für uns war oder geworden ist.

Also zünden Sie eine Osterkerze an und lassen das Licht in Ihnen & um sie herum alles erhellen, dann werden es farbenfrohe Ostern!

Alles Gute & bleiben Sie gesund!
Ihre Claudia Kisters

- wenn Sie jemanden kennen, dem diese o.a. Kolumnen gut täten - empfehlen Sie es gerne weiter, danke ;-)